1. FC Köln

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  • Vereinsdaten
  • Gründung:
    13. Februar 1948
  • Mitglieder:
    über 30 000
  • Stadion:
    RheinEnergieStadion (51.000)
  • Vereinsfarben:
    Rot-Weiß
  • Maskottchen:
    Hennes VII. (Geißbock)
  • Spielklasse:
    2. Fußball-Bundesliga
  • Adresse Verwaltung
  • RheinEnergieStadion
  • Aachener Straße 999
  • 50933 Köln
  • Postanschrift
  • Postfach 45 04 56
  • 50879 Köln
  • Tel: 0221 71616300
  • Fax: 0221 71616399
  • Online: www.fc-koeln.de
  • Adresse Trainings- und Leistungszentrum
  • RheinEnergieSportpark
  • Franz-Kremer-Allee 1-3
  • 50937 Köln
  • Postanschrift
  • Postfach 45 04 56
  • 50879 Köln
  • Verwaltung
  • Präsident:
    Wolfgang Overath
  • Vize-Präsident:
    Friedrich Neukirch
    Jürgen Glowacz
  • Manager:
    Michael Meier
  • Geschäftsführer:
    Claus Horstmann
  • Trainer:
    Christoph Daum
  • Co-Trainer:
    Roland Koch
  • Erfolge
  • Deutscher Meister:
    1962, 1964, 1978
  • DFB-Pokal-Sieger:
    1968, 1977, 1978, 1983

"Die Nummer Eins am Rhein sind wir", so tönte es schon oft aus der Südkurve des Kölner Rhein-Energie Stadions, wenn man die Heimspiele des 1. FC Köln besuchte. Momentan ist der Spruch vielleicht etwas realitätsfern, jedoch gehört der FC mit seiner traditionsvollen Historie immer noch zu einer der bekanntesten Fußballvereine in Deutschland.

In den letzten Jahren entwickelten sich die Kölner jedoch immer mehr zu einer Fahrstuhlmannschaft, die nicht durch sportliche Erfolge, sondern durch Auf- und Abstiege glänzte. Dieses Jahr spielt der 1. FC Köln leider wieder in der zweiten Bundesliga und alle Kölner hoffen, dass in der nächste Saison wieder erstklassiger Fußball im RheinEnergieStadion gespielt wird.

Geschichte

Gegründet wurde der 1. FC Köln am 13. Februar 1948, durch den Zusammenschluss der beiden Fußballvereine Köln BC 01 und SpVgg Sülz 07. Gründungspräsident Franz Kremer war es, der den FC in den ersten Jahren prägte und einen großen Anteil am sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg des FC hatte.

In den kommenden Jahren mischte man des Öfteren in der Endrunde der deutschen Meisterschaft mit. Im Jahre 1962 war es dann soweit. Die Kölner wurden zum ersten mal Deutscher Meister unter Trainer Tschik Cajkovski.

1963 wurde die Bundesliga gegründet. In ihr waren die 16 besten Teams Deutschlands vertreten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kölner den anderen Mannschaften allerdings um Welten voraus. So kam es, dass der 1. FC Köln mit nur zwei Niederlagen erster Deutscher Meister der neu erschaffenen Bundesliga wurde.

Im darauf folgenden Jahr spielte man wie erwartet wieder um die Meisterschaft mit. Am Ende reicht es jedoch nicht ganz und man musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Das eigentliche Highlight der Saison war jedoch ein anderes. Denn im Viertelfinale des Europapokals der Landesmeister traf man auf den englischen Meister − FC Liverpool. Das Hin- und Rückspiel endete jeweils 0:0. Da es zu diesem Zeitpunkt noch keine Verlängerung oder Elfmeterschießen gab, musste ein Entscheidungsspiel her. Als neutraler Ausrichtungsort der Partie wurde das holländische Rotterdam ausgewählt. Es kam jedoch wie es kommen musste, auch in dieser Partie hatten beide Mannschaften nach 90 Minuten gleich viele Tore geschossen. Ein weiteres Entscheidungsspiel war nicht möglich und so musste der Münzwurf entscheiden. Die Kölner hatten das Glück leider nicht auf ihrer Seite und so waren die Engländer der glückliche Gewinner der Partie. Trotz des Ausscheidens erntete man viel Lob und Anerkennung auf nationaler und internationaler Ebene.

In den darauf folgenden Jahren fand man sich des Öfteren im Mittelfeld der Tabelle wieder. Außer dem DFB-Pokalsieg im Jahre 68 sah es in Sachen Meisterschaft und Pokal recht mager aus. 1978 sollte dies allerdings vergessen gemacht werden, denn die Kölner gewannen Meisterschaft und DFB-Pokal.

In der Meisterschaft leistete man sich ein Herzschlag Finale mit Borussia Mönchengladbach. Köln, nach dem 33. Spieltag punktgleich mit den Borussen, jedoch 10 Toren mehr auf dem Konto, musste am letzten Spieltag der Saison, zum FC St. Pauli. Borussia Mönchengladbach spielte in Düsseldorf gegen Borussia Dortmund. Eigentlich war die Sache klar, denn bei dem fest eingeplanten Sieg gegen St. Pauli, konnte doch eigentlich nichts mehr schief gehen, schließlich hatte man 10 Tore Vorsprung. Es kam jedoch anders als erwartet, denn Borussia Mönchengladbach gewann mit einem 12:0 gegen die Dortmunder. In Hamburg zappelte der Ball allerdings auch einige Male im Netz der Paulianer und so stand es am Ende 5:0 für die Kölner. Somit war das erste und bis heute auch letzte Double der Vereingeschichte besiegelte Sache.

Nach dem erfolgreichen Gewinn des Doubles folgte erst 1983 der nächste und bis heute letzte Titel der Vereinsgeschichte. Man gewann erneut den DFB-Pokal. Von da an ging es langsam bergab mit dem FC, unterbrochen nur Anfang der 90er, als die Kölner zweimal Vizemeister unter Trainer Christoph Daum wurden.

Nach der Entlassung von Christoph Daum im Jahre 1991, konnte der sportliche Abstieg des FCs nicht mehr verhindert werden. In der Saison 1997/98 kam es, wie es kommen musste. Der 1.FC Köln stieg zum ersten mal in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga ab.

Seit dem haben sich die Kölner als Fahrstuhlmannschaft alle Ehre gemacht. Denn nach dem Wiederaufstieg im Jahr 2000, folgten zwei weitere Abstiege in die 2. Bundesliga.

Im Juni 2004 wurde Wolfgang Overath zum neuen Präsidenten des 1 FC. Köln gewählt. Seit dem hofft man, dass sich der FC wieder in der 1. Bundesliga etablieren kann.