Römisch Germanisches Museum

    Foto vom Römisch Germanisches Museum

  • Adresse
  • Römisch Germanisches Museum
  • Roncalliplatz 4
  • 50667 Köln
  • Tel:
    0221 22124438
    0221 24590
  • Fax:
    0221 22124030
  • Online:
    www.museenkoeln.de/roemisch-germanisches-museum/
  • E-Mail:
    roemisch-germanisches-museum@stadt-koeln.de
  • Öffnungszeiten
  • Dienstag - Sonntag:
    10:00 Uhr - 17:00 Uhr
  • Eintrittspreise
  • Erwachsene:
    5,00 EUR
  • Ermäßigt:
    3,00 EUR
  • Informationen
  • Öffentliche Führungen
  • Sonntag:
    11:30 Uhr (mit Ausnahme der Ferienzeiten)
    Weitere Führungen siehe Museumsdienst.
  • Museumsladen:
    Verkauf von Literatur zur Antike, Museumspublikationen, Repliken, Nachbildungen römischer Gläser.

Noch heute werden bei Bauarbeiten in Köln historische Fundstücke aus der Zeit der Römer und des Mittelalters gefunden und ausgegraben. Diese und weitere Fundstücke aus ferner und naher Umgebung werden im Römisch Germanischen Museum ausgestellt, das direkt im Zentrum von Köln liegt. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel besonders für diejenigen, die sich für die frühe Geschichte Kölns interessieren.

Das Römisch Germanische Museum befindet sich in direkter Nähe zum Kölner Dom und existiert bereits seit 1974 in Köln. Zuvor gehörte es zur Römischen und Germanischen Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums.

Man kann dort eine große Anzahl von archäologischen Funden wie zum Beispiel Kunst-, Schmuck oder normale Alltagsgegenstände aus der merowingischen und römischen Epoche in Köln besichtigen.

Das Museum hat nicht nur mit seiner Ausstellung einen Bezug zur Zeit der Römer, sondern auch der Platz, an dem es erbaut wurde, ist von den Spuren der Römer geprägt. Das Museum selbst wurde über den Resten einer römischen Stadtvilla, die aus dem 3. Jahrhundert stammt, sowie an der Stelle, wo sich die mittelalterlichen Kaiserpfalz befand, erbaut.

Eines der wohl bekanntesten Werke, die das Römisch Germanische Museum in Köln beherbergt, ist das römische Mosaik, das Szenen aus der Welt des Dionysos (ca. 220-230 n.Chr.) zeigt. Dieses Mosaik entstammt aus der unter dem Museum ehemals befindlichen Stadtvilla aus dem römischen Zeitalter. Des Weiteren zählt u.a. der rekonstruierte Grabbau des Legionärs Poblicius (ca. 40 n. Chr.) auch zu einer der Hauptattraktionen des Römisch-Germanischen Museums.

Des Weiteren gehören zu den besonders herausragenden Ausstellungsstücken neben der weltgrößten Sammlung römischer Gläser die einzigartige Kollektion des Schmucks aus der römischen und frühmittelalterlichen Zeit.

Insgesamt stammt der Großteil der Sammlung des Museums aus dem archäologischen Erbe der Stadt Köln, sowie der Funde, die aus dem Umland stammen. Hierbei wurden die Funde aus der Zeit von der Urgeschichte bis zum frühen Mittelalter ausgestellt.

Heute gehört das Museum zudem zum Amt für Archäologische Bodendenkmalpflege der Stadt Köln. Es dient als Forschungsstätte, öffentliche Sammlung, sowie Archäologisches Archiv der Stadt.

Das Museum zieht bis zum heutigen Tage viele Besucher an, die von klein bis groß reichen. Dies ist zu einem Indiz geworden, dass das Römisch Germanische Museum zu einem der bestbesuchten Museen in ganz Deutschland gehört.